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Letzte Aktualisierung
05. November 2009

Dienstleistungen / Webprogrammierung

Webanwendungen im weitesten Sinne

Wenn von Webprogrammierung bzw. einer Webanwendung die Rede ist, ist damit alles gemeint, was sich über ein Webinterface, d.h. im Browser bedienen lässt.

Verwaltungssoftware als Web-Anwendung, Daten auswerten und verarbeiten

Zahlreiche firmeninterne Programme lassen sich ideal als Webanwendung realisieren und über den Browser bedienen. Siehe Vorteile.

Beispiele für mögliche Anwendungen:

  • Kundenverwaltungssystem
  • Erfassen von Verkäufen und Umsätzen
  • Auswertung, Verarbeitung betriebsinterner Daten (etwa zur Unterstützung des Managements)
  • Zahlreiche Datenbankanwendungen
  • u.v.m.

"Klassische" Webanwendungen

Selbstverständlich sind auch "klassische" - v.a. an Ihre individuellen Bedürfnisse angepassten - Webanwendungen möglich, z.B.:

  • Webshop / Bestellsystem
  • Diskussionsforum
  • Bewertungssystem
  • Counter, Besucherzähler (mit Reload-Sperre)
  • Gästebuch
  • Galerie
  • Div. Formulare, z.B. Kontaktformular
  • u.v.m.
Bei größeren Anwendungen (z.B. Forum) ist die Weiterentwicklung/Ergänzungsprogrammierung bestehender OpenSource/GPL - Software sinnvoll.

Leistbare Lösungen

Den Rahmen bestimmen Sie: Häufig besteht auch die Möglichkeit, auf vorhandene fertige OpenSource/GPL-Software zurückzugreifen, diese zu verändern und an die jeweiligen Wünsche anzupassen. Das trifft vor allem auf umfangreiche Lösungen zu, deren komplette Neuentwicklung wirtschaftlich nicht leistbar oder vertretbar wäre.

Das Ziel: Kundenbegeisterung

Die fertige Software soll sowohl Sie als Auftraggeber als auch Ihre Kunden begeistern! Denn eines ist klar: Gute Software beschleunigt die Arbeitsabläufe in Ihrem Unternehmen und spart viel Zeit und Geld. Zeit, die Sie in Ihrem Unternehmen besser dort investieren, wo es wirklich notwendig ist.

Vorteile von Webanwendungen

Es gibt zahlreiche Gründe, Software als Webanwendung statt als "herkömmliches" Programm zu realisieren:

  • Plattformunabhängigkeit
    Auf der Seite des Clients (Anwenders) ist nur ein Webbrowser notwendig, und den gibt es für alle gängigen Plattformen (Betriebssysteme). Es ist also egal, ob Windows, Linux/UNIX, MacOS oder ein anderes Betriebssystem verwendet wird. Zu Einschränkungen kann es lediglich durch unterschiedliche Browser-Software kommen, was in einer guten Anwendung aber berücksichtigt wird.
  • Keine Lizenzgebühren (meistens)
    Dieser Punkt leitet sich nicht aus der Art der Anwendung (Web-) ab, sondern ergibt sich aus der üblicherweise eingesetzten Software. Serverseitig kommt häufig Linux als Betriebssystem, Apache (Webserver), ein MySQL-Datenbankmanagementsystem und ein PHP-Interpreter zum Einsatz. Für keines dieser Programme müssen Lizenz-Gebühren entrichtet werden. Ein klarer Liquiditätsvorteil vor allem für kleinere Unternehmen.
  • Ideal als datenbankbasierte Anwendung einsetzbar
  • Keine Softwareinstallation notwendig (clientseitig)
    Ein Webbrowser reicht, und der ist meistens schon installiert. Dieser Vorteil wird umso bedeutender, je mehr Leute die Software benutzen. Installations- und Wartungskosten entfallen.
  • Änderungen der Anwendung an einer zentralen Stelle
    Ändern Sie die Software, dann geschieht das nur am Server, also an zentraler Stelle. Im Gegensatz zu Desktop-Anwendungen ist es für die Benutzer nicht nötig, ein Programm neu bzw. ein Update zu installieren. Das spart Zeit und Kosten.
  • Ideal für den Einsatz mobiler Geräte (Handys, PDAs)
    Dank mobile-Internet-Lösungen ist ein flächendeckender Internetzugang in ganz Österreich für unterwegs verfügbar (zumindest mit GPRS). Daraus ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten für Business-Anwendungen. Statt eines Notebooks könnte auch ein normales Handy bzw. ein PDA zum Einsatz kommen. Diese hat man - da kleiner & handlicher - i.d.R. immer dabei. Ein Webbrowser ist auf vielen mobilen Geräten bereits vorinstalliert, mehr wird nicht benötigt. Es entfallen auch die Kosten für die Portierung der Software (sofern überhaupt sinnvoll möglich).

Grenzen von Webanwendungen

Nicht alles lässt sich als Webanwendung realisieren. Jede Technologie hat natürlich ihre Grenzen. Nicht sinnvoll (und z.T. nicht möglich) sind Webanwendungen i.d.R. wenn:

  • keine (zuverlässige) Netzwerk-/Internetverbindung besteht
  • eine Anwendung ausschließlich lokal verwendet wird und auch keine Datenbank benötigt wird
  • hardwarenah programmiert werden soll, bzw. das Ziel in der Ansteuerung und Verwendung von Hardware-Komponenten liegt (häufige Ausnahme ist z.B., wenn lediglich die Interaktion mit dem Anwender (das Interface) über eine Webapplikation realisiert wird)
  • eine zustandslose Seite das Problem nicht löst und sich auch mit Ajax keine vertretbare Lösung schaffen lässt

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll lediglich einige Grenzen aufzeigen und darüber hinaus nicht den Anschein erwecken, dass auf jede Software-Frage die Antwort "Webanwendung" lautet. Eine pauschale Antwort ist oft nicht sinnvoll möglich, die genaue Situation lässt sich nur im Einzelfall beurteilen. Auch bei den genannten Beispielen gibt es zahlreiche Ausnahmen.